Helsinki (DE)

„KALSARIKÄNNIT“! – Oder wie man sich in Finnland in Unterhosen betrinkt2 min read

Wenn man in Google nach „Finnisch Bier“ sucht, kommt tatsächlich als einer der ersten Vorschläge „Finnisch Bier trinken Unterhose“. Wer sich jetzt fragt, was bei den Finnen denn da schief ist, dem kann ich sagen: Einiges! Und ja, „Kalsarikännit“ bedeutet tatsächlich „sich allein zu Hause in Unterhosen betrinken“.

Inzwischen bin ich seit knapp einer Woche hier in Helsinki und genieße jede freie Minute. Anders als in Straßburg passiert hier nämlich ziemlich viel: Letzten Sonntag bin ich abends angekommen. Am Montag wollte ich dann nur ganz entspannt Besteck und Küchenutensilien von einer Recycling-Firma abholen. Die Firma ist aber direkt neben der Uni und wo ich schon da war, konnte ich mich da ja auch gleich bei der Uni anmelden. Und wo ich jetzt als Student registriert war, konnte ich doch gleich auch beim örtlichen Verkehrsunternehmen mein Studenten-Semesterticket holen. Und so kam ich nachmittags total erschöpft nach Hause, dabei wollte ich nur Besteck abholen. Aber eine Pause war mir nicht vergönnt, denn gleich am ersten Abend stand die erste Willkommensparty an.

Und so lief es die ganze Zeit, bis jetzt. Wir haben nicht nur gefeiert, aber wenn wir gefeiert haben, war es herrlich, denn Finnland wäre nicht Finnland, wenn eine Party nicht früher oder später in der Sauna enden würde. Es ist tatsächlich so, wie es das Klischee besagt: Ich war hier wirklich noch auf keiner Party, bei der ich nicht auch in der Sauna war. Bei der ersten „offiziellen“ Ingenieurs-Saunaparty gab es sogar einen selbstgebauten Whirlpool!

Wenn wir übrigens nicht gefeiert haben, gab es dennoch allerhand zu tun. Beispielsweise sind wir am Sonntag nach Tallinn gefahren, natürlich auch, um dort billig Alkohol einzukaufen, aber auch, um uns die Stadt anzusehen, aber das verdient glaube ich einen eigenen Blogpost.

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