Warum ich im Winter den Hochdruckreiniger auspacken wollte3 min read

Ich weiß, ich sollte mich nicht zu laut beschweren. Man kann von den Prüfungen in Geodäsie nicht behaupten, dass sie einfach sind, aber es gibt Studiengänge mit deutlich schwereren Prüfungen. Meine Prüfungsphase ist jetzt aber vorbei und das bedeutet, dass ich aus meiner kleinen sozialen Versenkung wieder auftauchen kann und nachholen, was ich in den letzten Wochen verpasst habe. Und da gibt es einiges: Angela Merkels Wiederwahl, Stephen Hawkings Tod und Pi-Day, um nur ein paar zu nennen.

Da ich persönlich nur semipolitikinteressiert bin, werde ich mich nicht allzu lange damit aufhalten, aber dennoch ist es erwähnenswert, dass Angela Merkel nicht überraschenderweise als Bundeskanzlerin wiedergewählt wurde und dass Horst Seehofer leider doch mehr als „nur“ Bundesheimatminister geworden ist.

Aber inzwischen ist ja auch noch manch anderes passiert. Stephen Hawking ist zum Beispiel gestorben. Ich will aber hier nicht noch eine Lobeshymne über Stephen Hawking schreiben, zwar ist sein Beitrag zur Wissenschaft enorm und ich zolle ihm höchsten Respekt dafür, so lange mit der Krankheit ALS überlebt zu haben, aber Lobeshymnen über ihn gibt es schon zu Hauf im Internet. Bisher ist aber noch keinem aufgefallen, dass Stephen Hawking zufällig genau am Pi-Day gestorben ist. Stephen Hawking, einer der bedeutendsten Wissenschaftler unserer Zeit stirbt genau an dem Tag, der der Zahl Pi gewidmet ist, einer der wichtigsten Zahlen der Mathematik. Man kann natürlich nicht behaupten, dass Stephen Hawking sich das so ausgesucht hat, niemand sucht sich seinen Todestag aus, aber dennoch ist es ein sehr ungewöhnlicher Zufall, wie ich finde.

Und es bringt uns auch zum nächsten Thema, der Pi-Day, oder auf Deutsch „Pi-Tag“, obwohl der Name auf Deutsch irgendwie langweilig klingt. Der Pi-Day ist ein Tag, der der Kreiszahl Pi gewidmet ist und findet jedes Jahr am 14. März statt. Wieso genau der 14. März? Wenn man das Datum, also 14.3. in der amerikanischen Schreibweise schreibt, wird es zu 3/14, was den ersten 3 Ziffern von Pi (3,14) entspricht. Darum ist der Pi-Day bei den Mathematikern dieser Welt jedes Jahr ein kleines Fest. Manche essen einfach um 1 Uhr 59 und 26 Sekunden einen Kuchen und andere begehen den Tag, indem sie Pi auf eine verrückte Weise händisch ausrechnen. Jedes Jahr wache ich am Morgen des 14. 3. auf und wundere mich, dass schon wieder Pi-Day ist und ich vergessen habe, irgendeine geile Aktion zu organisieren. Dieses Jahr war das anders. Ich habe tatsächlich 5 Tage vor dem Pi-Day daran gedacht. Dumm nur, dass der Pi-Day dieses Jahr auf einen Mittwoch fiel und ich am Freitagabend ein Pi-T-Shirt auf Amazon bestellen wollte. Selbst mit Amazon Prime wäre das T-Shirt nicht rechtzeitig gekommen. Also Planänderung: Ich male mir mein eigenes Pi-Day-T-Shirt. Ist ja eigentlich nicht so schwer: Ich nehme mir ein weißes T-Shirt und permanente Stifte und bemale es. Ich habe sogar schon ein Muster vorbereitet:

Mein T-Shirt Design für den Pi-Day

Doch leider fiel auch dieses Vorhaben meinem Zeitplan zum Opfer und so endete auch der diesjährige Pi-Day bei mir ohne irgendeine geile Aktion. Vielleicht nächstes Jahr 🙂

Doch anyway, das war’s mal wieder mit „Frederik erzählt random Gedanken, die ihm gerade einfallen“. Ah, Moment, da war ja noch die Sache mit dem Hochdruckreiniger… Muss ich wohl ein andermal erzählen 🙂

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